Kirche des Erzengels Michael in Bystre

, 38-710 Bystre
49°18'59"N 22°43'25"E (49.316444, 22.723725)

Eine andere Kirche ist eines der wenigen Beispiele für eine Holzkirche, die nach dem Entwurf eines professionellen Architekten gebaut wurde. Es war Vasyl Nahirny, der in Lemberg tätig war und Mitbegründer der sogenannten Ukrainischer Nationalstil und Autor von ca. 200 Tempelentwürfen in ganz Galizien. Ein fast identisches Projekt wurde für die Gemeinde im nahe gelegenen Lipie erstellt, aber die Kirche hat bis heute nicht überlebt.

Die Kirchen im historischen ukrainischen Nationalstil behalten den Plan des griechischen Kreuzes bei - im Fall von Bystry mit leicht verkürzten Armen sind an den Seitenarmen kleinere Anhänge zum zentral gelegenen Kirchenschiff angebracht. Die Oberseite des Kreuzplans ist der Vivtar, die Unterseite - die Frauengalerie - alle drei Hauptteile sind mit Kuppeln auf achteckigen Tamburinen bedeckt, der mittlere über dem Kirchenschiff ist etwas höher. Die Dächer der Nebengebäude beziehen sich auf diese Kuppeln, was den Eindruck erweckt, dass der Tempel bis zu fünf davon hat. Umso mehr, jeder der fünf Vordächer ist mit einer scheinbaren Laterne mit einer Kuppel gekrönt.

Der Tempel in Bystre wurde in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts als griechisch-katholischer Tempel gegründet und erhielt den Ruf des hl. Michael der Erzengel. Im Jahr 1951 wurden die Bewohner im Rahmen der H-T Aktion deportiert, wobei die Kirche vom Gottesdienst ausgeschlossen wurde. Neue Bewohner nutzten sie als Kirche, aber schließlich verboten die Volksbehörden ihre Nutzung und die Kirche wurde geschlossen. 1962 wurde ein Teil der Ausrüstung in das Museum in Łańcut gebracht, um sie vor Beschädigung und Diebstahl zu schützen. Von 1985 bis heute steht der Tempel unter der Obhut der Bieszczady-Abteilung der Gesellschaft zum Schutz von Denkmälern, die Spenden sammelt und die Kirche renoviert, sodass ihre Existenz nicht mehr gefährdet zu sein scheint. Im Inneren befindet sich eine Ausstellung mit Kreuzen und Kirchenutensilien aus den heute nicht mehr existierenden Bieszczady-Kirchen.

Der Tempel ist von alten Bäumen und teilweise von einer Mauer umgeben. Davor befindet sich ein prächtiger Glockenturm aus Backstein aus dem Jahr 1939. Gegenüber der Kirche befindet sich ein kleiner Friedhof mit etwa einem Dutzend Grabsteinen.

Der Ort liegt an den Wanderwegen

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